FEN
Englischer Begriff: FENFEN beschreibt eine einzelne Schachstellung und ihren relevanten Spielzustand in einer Textzeile.
Sechs Felder speichern Figurenstellung, Zugrecht, Rochaderechte, en-passant-Zielfeld, Halbzugzähler und Zugnummer.
FEN enthält sechs Felder
Die Felder beschreiben Figurenstellung, aktive Farbe, Rochademöglichkeit, en-passant-Zielfeld, Halbzugzähler und Zugnummer. Leerzeichen trennen die Felder.
| Feld | Startwert | Gespeicherte Information |
|---|---|---|
| Figurenstellung | rnbqkbnr/pppppppp/8/8/8/8/PPPPPPPP/RNBQKBNR | Jedes besetzte und leere Feld |
| Aktive Farbe | w | Weiß ist am Zug |
| Rochade | KQkq | Beide Seiten besitzen beide Rochaderechte |
| En passant | - | Kein en-passant-Zielfeld |
| Halbzugzähler | 0 | Halbzüge seit dem letzten Bauern- oder Schlagzug |
| Zugnummer | 1 | Zugnummer, erhöht nach einem schwarzen Zug |
Die Figurenstellung wird von Reihe 8 bis Reihe 1 gelesen
Schrägstriche trennen die Reihen. Buchstaben bezeichnen Figuren, Großbuchstaben die weißen und Kleinbuchstaben die schwarzen Figuren. Ziffern zählen aufeinanderfolgende leere Felder innerhalb einer Reihe.
8- Acht aufeinanderfolgende leere Felder.
3k4- Drei leere Felder, ein schwarzer König und vier leere Felder.
FEN speichert den aktuellen Zustand, nicht die gesamte Vorgeschichte
FEN bewahrt den zum Fortsetzen nötigen Zustand einschließlich Rochade- und en-passant-Informationen. Frühere Züge, Spielernamen, Kommentare und Varianten fehlen; dafür wird PGN verwendet.
Nach der ursprünglichen FEN-Spezifikation wird nach jedem Bauerndoppelschritt ein en-passant-Zielfeld eingetragen, auch wenn kein gegnerischer Bauer dort legal schlagen kann. Eine dreifache Stellungswiederholung lässt sich aus FEN allein nicht belegen, weil frühere Stellungen fehlen.